Geist und Materie


Leseprobe aus dem Buch“Aufbruch in das Neue Jahrtausend“

Kapitel 10. Geist und Materie

Die Macht des Geistes

„Viele außerirdische Zivilisationen sind euch technisch weit voraus. Wenn Menschen Kontakt mit ihnen aufnehmen, fragen diese oft, welche Techniken man in Zukunft auf der Erde verwenden sollte, und sie bitten sie um technische Entwicklungshilfe. Was euch aber in eurer Entwicklung letztendlich wirklich voranbringen würde, ist nicht die Technik. Und darin liegt das wahre Problem. Ihr fragt zu oft nur nach physischen Dingen und laßt euch von deren Auswirkungen beeinflussen und noch wichtiger: sehr beeindrucken. Diese Menschen zeigen dadurch, daß sie sich nicht bewußt sind, welche Macht sie mit ihrem Geist haben und daß der Geist immer mächtiger ist als die Materie.

Aus diesem Grund haben viele Menschen Ängste vor der angeblichen Macht der Materie entwickelt. Dabei geben sie der Materie erst durch diese Ängste und dem dazugehörigen Glaubenssystem Macht über sich. Sie haben dann etwa Angst, von Zigarettenrauch krank werden zu können, oder von Alkohol, von Zucker, von Chemikalien jeglicher Art, von Strahlungen, Viren, Bakterien, Rindfleisch und ähnlichem. Dabei liegt die wirkliche Gefahr für die Menschheit darin, die geistigen Gesetze nicht anzuwenden, ja sie sogar – trotz der vielen Beweise – ganz zu ignorieren. Dieses Mißverständnis der wahren Natur eures Universums und das daraus resultierende Handeln können wir als Wesen, die entweder schon auf rein geistiger Ebene existieren oder die sich wenigstens der Macht des Geistes bewußt sind, nicht länger gut heißen, noch können wir es weiterhin unterstützen. Es ist Zeit, sich endlich der Kraft des Geistes bewußt zu werden und ihm den Platz einzuräumen, der ihm zusteht.

Der Geist bestimmt die Materie – und nicht umgekehrt. Deshalb ist es sehr wichtig, daß ihr langsam mit der Anerkennung und Entwicklung eurer geistigen Fähigkeiten beginnt. Aber in der Tat – und jetzt, nachdem das gesagt wurde, können wir über die materielle Seite eurer Existenz sprechen -, dadurch, daß ihr momentan als materielle Wesen auf einer dreidimensionalen Ebene inkarniert seid, ist es auch wichtig, sich auf die materielle Welt einzustellen. Der Bewußtseinsstand eines Menschen wird auch daran gemessen, wie er mit der Materie umgeht. Manche Menschen, die spirituell arbeiten, vergessen oder ignorieren das ein wenig und vernachlässigen ihren Körper, ihre Familie, ihre Freunde, ihre Arbeit, ihre Hobbys und ihre Umgebung. Bedenkt: Die materielle Umgebung kann einen sehr guten, förderlichen und heilsamen Einfluß auf euren Geist haben.

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Verantwortliche Lichtarbeiter werden den Körper, den sie sich für dieses Leben manifestiert haben, gut pflegen. Er ist ihr Pullover, ihre Hülle, den sie für dieses Leben bekommen haben. Es wird von höherer Warte aus beobachtet und überprüft, wie sie mit diesem Pullover umgehen. Ist er im Laufe des Lebens verwaschen, ist er eingelaufen, ist er kratzig geworden, oder ist er weich, flauschig und angenehm zu tragen? Ein wissendes, verstehendes Wesen wird sich, nach den viel wichtigeren geistigen Dingen, dann natürlich genauso gut und gewissenhaft um den materiellen Körper kümmern.

Wenn das nicht geschieht, ist das meistens ein Zeichen von geistiger Unreife. Solch ein Verhalten kann dazu führen, daß ihr hier auf der Erde oder auf einem ähnlichen Planeten wiedergeboren werdet, ohne daß ihr euch an eure vorhergehenden Leben oder an die euch innewohnenden Fähigkeiten erinnert. Ihr könnt sie dann also nicht bewußt anwenden, um den Inkarnationskreislauf zu beenden. Erst wenn ihr euch dieses Wissen wieder selbst erarbeitet und dadurch reaktiviert habt und es dann auch praktisch angewandt habt, ist der Kreislauf durchbrochen. Nach diesem Entwicklungsschritt könnt ihr in höhere Sphären aufsteigen.

Wenn ihr also grundsätzlich die Geistigkeit eures Seins anerkennen würdet, wäre es euch nach und nach möglich, euch bewußt an eure vielen anderen Leben, eure mannigfaltigen Möglichkeiten und Fähigkeiten zu erinnern. Auch diese anderen Leben sind in Wirklichkeit ja nur Teilabschnitte. Denn was ihr hier auf der Erde als ein vollständiges Leben anseht, ist nur ein sehr kleiner Teil eures gesamten einen Lebens oder eurer gesamten einen Existenz. Wenn euch das vollkommen bewußt wäre, würdet ihr ab diesem Zeitpunkt euer Schicksal aktiv selbst bestimmen können.

Es würde sich dann äußerlich eigentlich gar nicht so viel in eurem jetzigen Leben verändern. Denn auch jetzt ist es ja schon so, daß ihr unendlich lebt, obwohl ihr euch nicht erinnert. Und so ist es auch weiterhin, auch wenn ihr euch dann plötzlich an all die Zusammenhänge, Spielregeln, diversen Leben und Welten usw. erinnert, nur mit dem Unterschied, daß es euch das aktive Erinnern ermöglichen könnte, nicht mehr in anderen Körpern wiedergeboren werden zu müssen.

Es würde euch ersparen, immer wieder zahnen zu müssen, sprechen und laufen zu lernen und in den Schulen immer wieder aufs Neue das ABC zu lernen. Es würde euch ersparen, euch immer wieder in oft schmerzvollen Prozessen an eure wahre Herkunft zu erinnern, die ihr bei eurer Wiedergeburt dann ja meistens prompt wieder vergessen habt, obwohl ihr euch vielleicht am Ende eures letzten Lebens gerade daran erinnert habt. Ihr könntet euch endlich an eure in schon so vielen Leben gesammelten Erfahrungen und Fähigkeiten erinnern und auf sie zurückgreifen. Dies könnten handwerkliche, künstlerische oder sportliche Fähigkeiten sein, Sprachen, Physik oder Mathematik, angesammeltes Wissen aus den verschiedensten Epochen der Erde oder von anderen Planetensystemen, auf denen ihr vielleicht auch schon inkarniert gewesen seid. Ihr könntet aber auch durch wiederentdeckte oder neuaktivierte Fähigkeiten wie Hellsehen, Channeling, bewußtes Träumen und Reisen mit dem Astralkörper aktiv mit anderen Ebenen, Dimensionen, Welten oder Universen jenseits von Zeit und Raum Kontakt aufnehmen. Sich zu erinnern, und sei es auch nur teilweise, würde für euch auf jeden Fall einen sehr großen bis unendlichen Zeit- und Spaßgewinn bedeuten.

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Noch einmal: Es wäre schön, wenn ihr auf dem Wissen, was ihr in anderen Leben schon längst erworben habt, nur aufbauen und euch mit euren Fähigkeiten wie ein Fächer ausbreiten würdet, anstatt eure Zeit damit zu verschwenden, immer und immer wieder die gleichen Grundlagen zu erwerben, die zum Menschsein einfach dazugehören, und sei es zum 1000sten Mal entjungfert zu werden oder zum abermillionsten Mal laufen zu lernen. Wenn ihr euren Pullover, euren jetzigen Körper, zu einem erleuchteten Zustand bringt und so die Möglichkeit habt, ihn so aussehen zu lassen, wie ihr wollt, habt ihr den Kreislauf des unbewußten Sterbens und den damit verbundenen Verlust des erlernten Wissens durchbrochen und verlassen. Ihr habt dann die Chance, die mannigfaltigen Möglichkeiten des Seins vollkommen bewußt zu erfahren und auszukosten.

Dieser unendlichen Weite und Macht eures geistigen Seins stehen dann manchmal aus unserer Sicht absurde Begrenzungen gegenüber, wie etwa die Angst vor Zigaretten. Wenn ihr aber glaubt, daß Zigaretten eine negative Wirkung haben müssen, wenn ihr also darauf besteht, muß letztendlich euer Glaube, muß euer Wille geschehen. Die Zigaretten haben dann gar keine andere Wahl, ihr Konsum muß sich schlecht auswirken. Wir behaupten, daß Zigaretten an sich neutral sind. Das bedeutet, wenn ihr Zigaretten in einer harmonischen Art und Weise benutzt, und für uns heißt harmonisch: verantwortlich, voller Freude, vom Herzen her, wißt ihr sehr wohl, wann Zigaretten schaden und wann nicht. In der Tat, Zigaretten können Krebs erzeugen, aber nur, wenn ihr es persönlich wünscht, manifestiert und es zulaßt. Wie wären denn ansonsten umgekehrt Spontanheilungen möglich, bei denen sich Materie sehr schnell, ohne daß ihr es äußerlich wirklich logisch erklären könnt, umwandelt?

Ihr repräsentiert momentan das, was ihr von euch und von der Welt glaubt und denkt bzw. was ihr in der Vergangenheit geglaubt und gedacht habt! Wenn jemand, aus welchen Gründen auch immer, erkranken möchte, kann er sich als Mittel zum Zweck zum Beispiel Zigaretten aussuchen. Aber wenn ihr wirklich ernsthaft und wahrhaftig verschiedenste, zum Teil auch wissenschaftliche Untersuchungen anschaut, und zwar nicht nur Untersuchungen, die in eure ureigenste begrenzte Weltanschauung hineinpassen, werdet ihr feststellen, daß es immer mindestens zwei Meinungen von einer Sache gibt. Denn ihr seht dann, daß auch Menschen erkranken, die nie geraucht haben, und daß Menschen gesund werden, obwohl sie weiter rauchen. Wo ist da die Logik? Die liegt in den tiefliegenden Denk- und Glaubensmustern eines Menschen verborgen. Findet heraus, was ein Mensch tief in seinem Inneren wirklich von sich und seiner Umwelt denkt, nach welchem Glaubensmuster er handelt, und ihr wißt, warum bestimmte Dinge in seinem Leben geschehen mußten.

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Was Menschen nicht verstehen wollen ist, daß ihr Dinge, Geschehnisse oder Wahrheiten immer so interpretiert oder auslegt, wie es euch gerade in euren persönlichen Kram bzw. in eure momentane Weltanschauung paßt. Das ist eine der größten Ursachen dafür, daß sich die Menschheit im Moment noch nicht so schnell weiterentwickelt. Es ist letztendlich sehr bequem, lieber ganz auf gewisse Dinge und Gewohnheiten zu verzichten oder diffuse Angst vor ihnen zu haben, und noch bequemer, etwas vorschnell abzuurteilen oder anzugreifen, ohne es richtig zu kennen oder verstanden zu haben. Wißt und akzeptiert, daß der göttliche Weg der Weg der Mitte und des Ausgleichs ist!

Wir als mit der wahren Natur des Geistes vertraute Wesen haben zum Beispiel auch nichts gegen den Genuß von Alkohol einzuwenden. Wir haben nur etwas gegen die Wirkung, die Macht, den Stellenwert des Alkohols, den ihr ihm gebt bzw. gegen die Form, wie ihr ihn benutzt und einsetzt. Alles, was die Erde zur Verfügung stellt, kann positiv oder negativ benutzt werden. Alkohol an sich ist nicht negativ oder an etwas Schuld. Viele Menschen haben leider nur die Angewohnheit zu sagen: Alles oder nichts oder wenn etwas gut ist, muß das andere dann automatisch schlecht sein. Meistens ist der Weg der Mitte die Antwort auf alle Probleme. Wenn ihr zuviel Süßigkeiten eßt, eßt weniger, wenn ihr zuwenig eßt, eßt mehr. Wenn ihr zuviel Auto fahrt, fahrt einfach ein bißchen weniger, oder wenn ihr euch Auto fahren zu wenig gönnt, gönnt euch ein wenig mehr davon. Oft erschafft schon die Überprüfung von Gewohnheiten, von Gedanken- und Handlungsmustern und deren Angleichung an eine neue Situation in eurem Leben einen Ausgleich. Situationen können sich neu ausrichten, eine neue Wertigkeit bekommen und somit durch angepaßte, neu justierte Gewohnheiten oftmals heilen.

Überprüft, ob sich gewisse Verhaltensweisen in gewissen Lebenssituationen für euch noch zeitgemäß, stimmig oder angemessen anfühlen. Benutzt die Dinge grundsätzlich liebevoll und verantwortlich und seht in nichts etwas bodenlos Schlechtes. Seid euch bewußt, daß ihr Geist seid. Letztendlich legt ihr fest, wie oder ob etwas auf euch eine Auswirkung haben soll.

Wir wissen, daß es für viele von euch schwer ist, solche Informationen wirklich zu verstehen oder anzunehmen, gerade weil ihr euch geistige und andere hochentwickelte Wesen meistens sehr heilig vorstellt: Früchtenektar nippend, in langen weißen Gewändern gemessenen Schrittes umherwandelnd und niemals fluchend. Warum und wieso sollten sich diese Wesen ausgerechnet für die eben genannten Dinge interessieren oder sich überhaupt mit ihnen abgeben? Einfach, weil wir diese Dimensionsebene mit den dazugehörenden Spielregeln gut kennen. Wir waren oder sind hier noch oft inkarniert oder zu Besuch. Dadurch verstehen und kennen wir die Menschen und ihre Gefühle und Verhaltensweisen. Wir können mit eurer Sprache, mit eurem Spiel- oder Werkzeug, sei es Kleidung, Farben, Nahrungsmittel, Schlaf, verschiedene Länder und deren verschiedene Gebräuche, Weltanschauungen und verschiedene Religionen umgehen.

Diese Ebene, auf der ihr zur Zeit lebt, ist vielen höherentwickelten Ebenen untergeordnet. Die Macht des Geistes ist hier noch sehr viel schwächer ausgebildet oder trainiert. Vergeistigte Wesen können materielle Dinge so nutzen oder handhaben, wie sie es möchten. Nicht die Materie hat dann das Sagen, sondern der Geist. Der Geist legt dann fest, nach welchen Spielregeln die Materie zu funktionieren hat. In Übergangsphasen könnt ihr zum Beispiel lernen zu schweben, es dort regnen zu lassen, wo ihr wollt, Nahrung nur noch als Spaß- oder Zeitvertreib zu euch zu nehmen oder sie sogar selbst – in welcher Form auch immer – zu erschaffen. Ihr könntet lernen, durch Wände hindurch zu gehen, euch unsichtbar zu machen, auf Wasser zu laufen und vieles mehr. Uns sind einfach Gesetzmäßigkeiten bekannt, die ihr noch nicht entdeckt habt. Das ist das ganze Geheimnis der sogenannten Wunder.

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Nach eurem jetzigen Wissensstand über die Naturgesetze, die ihr, wie gesagt, noch längst nicht alle entdeckt oder verstanden habt, sehen die Prognosen für eure Erde nicht besonders rosig aus. Von einem ausschließlich materiellen Standpunkt aus ist zum Beispiel eine Umweltkatastrophe scheinbar nicht mehr aufzuhalten, auch wenn ihr eure Flüsse jetzt noch reinigt und alle Schornsteine mit Filter verseht oder sofort aufhört, den Regenwald zu zerstören. Wenn ihr euch aber bewußt macht, daß Gedanken Energien sind, diese Energien unerschöpflich und grenzenlos erzeugt werden können, daß diese Energien weder an Raum noch an Zeit gebunden sind und eine so große Macht haben, daß sie sogar Materie erzeugen oder verändern können, dann ist es von diesem Standpunkt aus natürlich sehr wohl oder sogar selbstverständlich möglich, die Erde jederzeit umzuwandeln. Ihr müßt es dann nur richtig wollen und euch aktiv dafür einsetzen. Geistige Kräfte sind der wahre Hoffnungsträger für eure Welt. Allein durch die Anerkennung dieser Tatsache würden automatisch materielle Entdeckungen gemacht werden können, die dazu beitrügen, die Erde auch auf der äußeren Ebene mit äußeren Mitteln zu heilen. Doch die Reihenfolge bzw. die Anerkennung der Prioritäten ist in diesem Fall besonders wichtig.

Ein sehr kranker oder gar sterbender Baum würde gesund werden können, wenn sich zehn Personen ein Jahr lang täglich in einem geschlossenen Kreis um ihn stellen und ihn wirklich jeden Tag mit positiven, klaren, liebevollen, unterstützenden, lobenden und aufbauenden Energien behandeln würden. Sie müßten sich an ihre geistige Kraft noch nicht einmal wirklich erinnern, sondern nur genügend Herzenswärme haben und die wirkliche Bereitschaft, sich überzeugen lassen zu wollen. Und es würde funktionieren.

Ebenso könnt ihr zum Beispiel zwei gleiche Schalen nehmen, in beide die gleichen Samen legen und für identische Licht-, Wasser- und Wärmeverhältnisse sorgen. Dann sendet den einen Samen ein paar Wochen lang täglich positive, aufbauende und liebevolle und den anderen negative, zerstörerische und verächtliche Gedanken und Worte. Ihr werdet in kürzester Zeit sehen, was es in der Tat für einen Unterschied für euch und eure Umwelt macht, positive oder negative Gedanken zu haben. Je stärker ihr in die eine und in die andere Richtung geht, desto deutlicher wird der Unterschied sein.

Wenn sich aber jemand gar nicht überzeugen lassen will und sogar große Angst und Widerstände davor hat, weil er nicht will, daß sein Bild von der Welt aus den Fugen gerät, würde er auch nicht wirklich wollen, daß es funktioniert, und so wäre es dann auch. Man muß bei solchen Dingen nicht einmal von vornherein zu 100% daran glauben, es reicht die Bereitschaft, sein Herz zu öffnen und sich im Zweifelsfall von der Richtigkeit von etwas Anderem, Neuem, überzeugen oder beschenken zu lassen. Dann würde es funktionieren.

Wenn der Glaube und das Wissen um diese Dinge so tief in der Seele verankert sind wie etwa bei einem sogenannten Aufgestiegenen Meister, würde dieses Wesen innerhalb eines Tages und sogar in einer noch viel kürzeren Zeit diesen Baum, eine Waldfläche oder was auch immer vollkommen heilen können, denn die Macht der Liebe kennt keine Grenzen.

Wir empfehlen deshalb zunächst, daß ihr eure positiven Energien und euren Glauben stärkt. Laßt erst einmal in eurem Leben das Gesunde, Gute, Heilende sich ausdehnen. Lobt und bestärkt solche Qualitäten. Baut das Schöne in eurem Leben nach und nach immer mehr aus. Dann können euch auch Techniken gezeigt werden, mit denen ihr euch erfolgreich um die Schwachpunkte und die Sorgenkinder in eurem Leben und auf der ganzen Erde kümmern könnt.

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Der Tod ist der Schlüssel

Das, was ihr äußerlich erschafft, ist einzig und allein davon begrenzt, was ihr innerlich zu erschaffen bereit seid und was ihr dafür äußerlich und innerlich tun wollt. Wenn ihr das wirklich verstanden habt, macht es euch auch nichts mehr aus, schöne, kostbare, aber zur Zeit für euch überflüssige Kleidung oder andere Dinge zu verschenken oder weiterzugeben. Ihr seid euch dann sicher, alles, was ihr braucht und benötigt, jederzeit wieder neu erschaffen zu können.

Denn noch einmal: Geist erschafft Materie! Viele Menschen sind dagegen allzu sehr verliebt in ihre äußeren Manifestationen und ihnen verhaftet. Sei es in ihr Geld, in ihren materiellen Besitz, in Andenken, in bestimmte Symbole oder ähnliches. Sie hängen ihr Herz an diese Äußerlichkeiten und halten sich daran fest. Aber materielle Dinge sind letztlich nur äußere Manifestationen eures Geistes und können jederzeit von eurem Geist wiedererschaffen werden. Wichtig ist daher zu verstehen, daß wirklich ihr es seid, die manifestieren, und daß das alles kein Zufall ist. Erkennt die Größe und Macht eurer Schöpferkraft an. Versteht die Spielregeln und wendet sie praktisch an. Trainiert diese große Kraft.

Wenn ihr das in den tiefsten Tiefen eures Seins verstanden habt, seid ihr theoretisch und praktisch bereit, aufmerksam und sicher, eure selbst erschaffenen Manifestationen, wenn es richtig, notwendig und stimmig ist, jederzeit wieder loszulassen. Ihr wißt dann einfach, daß ihr diese Erfahrung, Umgebung oder Sache jederzeit wieder neu erschaffen könnt. Ihr seid sicher, weil ihr spürt und wißt, daß das kein Zufall gewesen ist, als ihr bestimmte Dinge das erste Mal manifestiert habt. Es war ganz einfach das Anerkennen, Verstehen und Anwenden der universellen Gesetzmäßigkeiten. Ihr werdet aus dieser Sicherheit heraus kein Bedürfnis mehr haben, Dinge anzusammeln oder zu horten. Und ihr werdet dann sehr viel lässiger und angstfreier im Umgang mit Äußerlichkeiten oder mit sogenannten Besitztümern sein können. Was andererseit auch bedeutet, mit der richtigen Haltung jederzeit so viel an Reichtum und Besitz jeglicher Art anhäufen zu können, wie es eurem jeweiligen inneren Bedürfnis entspricht.

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Menschen, die sich ihrer Schöpferkraft nicht ganz sicher sind, werden häufig mit der Zunahme ihres finanziellen Reichtums immer geiziger. Sie fangen an, sich mit ihren äußeren Manifestationen zu identifizieren und ihnen verhaftet zu sein. Sie verlieren durch dieses mangelnde Vertrauen allmählich den Kontakt zu ihrer Schöpferkraft, mit deren Hilfe sie ja erst diesen Reichtum erschaffen haben. Sie haben dann Angst, den Reichtum wieder zu verlieren, weil sie glauben, dadurch einen Teil von sich zu verlieren. Aber noch einmal: Der Manifestator ist in eurem Inneren! Wenn ihr das verstanden habt, könnt ihr äußere Manifestationen wenn nötig wieder loslassen. Vergeßt nicht: Euer Innerstes ist mit der gesamten Schöpfung verbunden, es ruht in Gott, und letztendlich ist jegliche Manifestation nur aus diesem göttlichen Kern heraus möglich. Auch euer jetziger physischer Körper ist aus der Sicht eures Geistes, aus der Sicht des göttlichen Funkens in euch, des letztendlichen Manifestators, eurer Schöpferkraft etwas rein Äußerliches, das heißt, von eurem Geist Erschaffenes. Er kann daher jederzeit eurem Willen entsprechend verändert, angepaßt und neu justiert werden.

Wenn ihr euch zu sehr mit euren äußeren Manifestationen verbindet oder gar identifiziert, könnt ihr sie sehr schlecht und oft sogar überhaupt nicht loslassen. Denn jedes Loslassen bedeutet ein Verabschieden, bedeutet einen kleinen Tod, und ihr würdet dann das Gefühl haben, einen Teil von euch oder gar euch selbst zu verlieren. Die meisten Menschen identifizieren sich so sehr mit ihrem Körper, daß sie das Gefühl haben, daß sie aufhören zu existieren, wenn der Körper stirbt.

Wenn ihr anfangt, den Tod als einen alten Bekannten oder sogar als guten Freund zu sehen, werdet ihr allmählich feststellen, daß der Tod nicht wirklich zu fürchten ist, daß er zum Leben dazugehört und wie alles andere Materielle auch letztendlich eine Illusion ist. Vergeßt nicht: Euer Geist, euer Innerstes Sein kann und wird niemals sterben oder sich in einer anderen Art und Weise einfach auflösen. Seht, wie sehr das Thema Tod in eurer Kultur noch verdrängt und ignoriert wird; wie sehr sich manche von euch noch vor ihm fürchten; wie sehr es euch noch Angst macht, euch mit dem Tod zu konfrontieren und ihm ins Auge zu schauen. Wir, die wir gerade sprechen, können einen Körper manifestieren und ihn dann auch wieder auflösen und danach wieder auf einer rein geistigen Ebene fokussiert sein. Das könnten wir nicht, wenn wir Angst davor hätten, uns ganz aufzulösen und uns zu verlieren, wenn wir den Körper dematerialisieren. Auch gewisse Arten von Teleportation und Zeitreisen sind nicht möglich, wenn man Angst vor dem Tod hat und sich zu sehr mit seinem physischen Körper identifiziert.

Der Tod ist ein Schlüssel für die Manifestation. Wer Neues erschaffen will, muß auch bereit sein, Altes gehen zu lassen, es sterben zu lassen. Wer Leben erschaffen will, muß den Tod in seinem innersten Sein verstanden und integriert haben. Er muß ihn als einen notwendigen Bestandteil des Lebens auf der dreidimensionalen Ebene und darüber hinaus akzeptieren, schätzen und lieben lernen. Wer sich der Weiterentwicklung seines jeweiligen Planeten oder einem sehr langen oder endlosem Leben hingeben will, muß akzeptieren, daß es immer Veränderungen geben wird, daß Veraltetes regelmäßig abstirbt und immer wieder Neues entstehen oder dazukommen wird. Wer bewußt in neue Ebenen und Dimensionen überwechseln will, muß bereit sein, die Spielregeln der alten Ebenen und Dimensionen, die alten, gewohnten, vertrauten und zum Teil sehr liebgewonnenen Denk- und Verhaltensweisen einer Prüfung zu unterziehen und sie eventuell gegen andere, neuere, der neuen Dimension und Ebene angepaßte auszutauschen.

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Er muß auch bereit sein, den Wunsch mancher oder aller Familienmitglieder oder Freunde, die nicht bereit sind, ihm auf dem neuen Weg zu folgen, die eventuell nicht bereit sind, bewußt endlos weiterzuleben, zu akzeptieren. Er muß bereit sein, dann entweder allein in andere Sphären überzuwechseln und sie zurücklassen. Oder aber er muß bereit sein, zuzusehen, wie seine Familienmitglieder, die es so gewählt haben, altern und er sie dann nach und nach durch ihren physischen Tod körperlich verliert. Wie ihr seht, muß man bereit sein, alle möglichen Verhaftungen, die dieser Raum-Zeit-Ebene hier auf der Erde entsprechen, loszulassen und alten, dieser Ebene entsprechenden typischen Denk- und Glaubensmuster und Verhaltensweisen einer ständigen Überprüfung zu unterziehen. Gleichzeitig muß man bereit sein, die volle Verantwortung für sein gesamtes Leben, für sein gesamtes Sein zu übernehmen und es integer, voller Liebe, Mitgefühl und Verzeihen zu leben. Die gesamte Schöpfung ist auf ständige Weiterentwicklung, auf ständiges Erweitern, auf ständige Integration angelegt. Sie unterliegt deshalb einem ständigen Rhythmus von Werden und Vergehen.

Deshalb bitten wir euch, dem Tod nicht mehr aus dem Weg zu gehen, sondern ihn zu eurem Freund und Partner zu machen, denn dann ist alles möglich. Mit seiner Unterstützung könnt ihr alles erschaffen. Fangt damit an, indem ihr zum Beispiel ein Testament aufsetzt und es wirklich in allen Einzelheiten zu Ende denkt. Oder indem ihr euch überlegt und aufschreibt, wie ihr gerne sterben wollt und wie euer Begräbnis aussehen soll. Dies ist und soll keine Manifestation eures Todes sein, sondern eine Übung, um zu beginnen, langsam die Angst vor dem Tod zu mindern oder sogar ganz zu verlieren. Um das zu bekräftigen, schreibt gleichzeitig zehn große Dinge auf, die ihr in eurem jetzigen Leben auf jeden Fall noch tun oder erreichen wollt. Wenn ihr dann zum Beispiel aufschreibt, daß ihr in diesem Leben noch in Australien gewesen sein wollt, macht ihr eurem innersten Sein, eurem Unterbewußtsein und eurem physischen Körper klar, daß ihr sowieso nicht, aber auf gar keinen Fall sterben wollt, bevor ihr diese Dinge erledigt und erfüllt habt. Wenn ihr wollt, lest zu diesem Punkt die Geschichte „Noch ein Häkchen auf der Liste“ aus dem Buch „Hühnersuppe für die Seele“ oder die Autobiographie von Monty Roberts. Wenn ihr einen Teil der Liste erledigt oder abgearbeitet habt, ergänzt ihr sie einfach immer weiter. Das ist auch einer der Grundsteine für ein endloses Leben, genau wie das regelmäßige Reinigen des Körpers und der Seele von unnötigen bzw. schädlichen Verhaftungen, wie zum Beispiel von überflüssigen, weil zu negativen Emotionen.

Macht euch bewußt, daß der Tod euch auf die eine oder andere Weise sowieso einholen oder begleiten wird. Sei es in der Form, daß ihr mit eurem physischen Körper sterbt, weil ihr euch noch nicht wirklich tief genug dafür entschieden habt, in eurem Körper unendlich leben zu wollen. Oder daß ihr euch immer weiterentwickelt und bei jedem Entwicklungsschritt etwas Altes hinter euch laßt und ihr somit viele kleine Tode sterbt oder erlebt. Wobei ihr auf Dauer in allen Fällen feststellen werdet, daß der Tod letztendlich eine Illusion ist. Es gibt keinen Grund, Angst vor ihm zu haben.

Somit bitten wir euch, werdet lässiger und entspannter mit euren äußeren Manifestationen. Liebt sie und schätzt sie, aber identifiziert euch nicht übermäßig mit ihnen. Manifestiert Reichtum und Schönheit, aber empfindet es nicht als übermäßig schlimm oder peinlich, wenn ihr auf eure schöne Krawatte kleckert. Es ist lustig, und was kann denn wirklich passieren? Seid souverän! Was ist, wenn das teure Kleid mit Sahne beschmiert worden ist? Lacht ihr dann, oder seid ihr sehr ärgerlich, daß es nun vielleicht ruiniert ist? Wenn ihr plötzlich alle nur noch als kleine perfekte, gekünstelte, herzlose Puppen herumlauft und ihr nicht mehr lustig sein oder mit euren Kindern herumtollen mögt, weil sonst das teure Kostüm oder der teure Blazer knittrig oder schmutzig werden könnte, dann ist das die falsche Haltung. Dann habt ihr wahren Reichtum nicht verstanden, dann stimmt die Haltung dazu nicht wirklich und sollte einer Überprüfung unterzogen werden. Hast du Stil? Hast du Humor? Kannst du dich noch über Kleinigkeiten freuen? Kannst du auch Teures loslassen? Liebst du dein Leben? Das ist das Geheimnis für wahren und erfüllenden inneren und äußeren Reichtum

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Die heutige Wissenschaft

Auch euer Wissenschaftssystem „klebt“ noch sehr an Äußerlichkeiten. Die Wissenschaftler halten bis auf wenige Ausnahmen nur das für Realität, was sie, gemessen an ihren Maßstäben, auch beweisen können. Was nicht sichtbar und mit eurer Technik nicht beweisbar ist, existiert angeblich deshalb auch nicht. Das ist für uns eine sehr kurzsichtige und arrogante Herangehensweise an die Dinge der Schöpfung. Die Wirkungsweise und Macht des Geistes wird entweder vollkommen unterschätzt oder sogar ganz ignoriert, was für euch und die Entwicklung der Erde nicht besonders förderlich ist. Zum Teil kann es auch sehr gefährlich sein, so zu denken.

Viele Wissenschaftler wollen an diesem Punkt einfach nicht dazulernen. Wie oft wurde früher etwas als wahr und als unumstößliche Tatsache und als die nun einzig richtige und endgültige Entdeckung hingestellt, und wie oft wurden diese „Wahrheiten“ dann durch neue Entdeckungen relativiert! Zur Zeit des Altertums in Europa hielt man zum Beispiel die Erde für eine Kugel und konnte es experimentell zeigen. In eurem Mittelalter wurde vieles wieder vergessen oder unterdrückt, und man hielt die Erde für eine Scheibe. Mit der Zunahme eures Wissens haltet ihr sie jetzt wieder für eine Kugel. Wie oft wurden Wissenschaftler für das verurteilt und mit Häme bedacht, was sie als Visionen und wahrscheinliche Möglichkeiten in fernerer Zukunft sahen. Für Entdeckungen also, die in ihrer Zeit noch nicht möglich waren, oder Behauptungen, die sie noch nicht beweisen konnten, wie etwa, daß es irgendwann einmal möglich sein würde zu fliegen.

Jede Wissenschaftlergeneration überholt die vorhergehende. Das ist jedem Wissenschaftler bewußt und sogar sein erklärtes Ziel! Und so sollte es auch sein. Trotzdem vergessen die meisten Wissenschaftler regelmäßig, nach dieser Prämisse zu leben, und stellen sich fast schon prinzipiell neuen Entdeckungen und neuen Möglichkeiten unnötig in den Weg. Sie halten ihren jeweiligen Kenntnisstand immer wieder aufs Neue für den einzig richtigen und das Wissen, das sie jetzt haben, für absolut. Immer wieder heißt es: „Jetzt wissen wir wirklich alles. Wir wissen, daß das früher auch schon behauptet wurde, aber die Wissenschaftler damals hatten ja keine Ahnung. Die jetzige Situation, der jetzige Stand der Dinge ist jetzt wirklich etwas ganz anderes.“

Noch einmal: Solche Gedanken, gerade in wissenschaftlichen Bereichen, sind an sich schon kleinlich, unlogisch und absurd. Denn dabei wird vollständig ignoriert, daß sich die Menschheit und die Erde weiterentwickeln. So wie zum Beispiel im Altertum das Mittelmeer sehr dunkel erschien, weil man bestimmte Farben noch nicht wahrnehmen konnte, so würden solche Wissenschaftler auch mit der Information, daß innerhalb der nächsten 100 Jahre drei neue Farben dazukommen werden, nichts anfangen können. Ebenso haben sie anscheinend nicht bemerkt, daß die Wissenschaftler, die im Laufe der Geschichte etwas Neues und Ungewohntes behauptet haben und fast regelmäßig als Außenseiter und Verrückte abgestempelt wurden, wie sich später herausstellte, dann oft doch recht hatten. Auch hier lernen die Wissenschaftler noch nicht aus ihrer eigenen Geschichte und bestehen darauf, daß sie in ihrem Verständnis oder ihrer subjektiven Auslegung der Realität, weiterhin im Recht sind.

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Das ist sehr dumm. Es gibt ja sogar jetzt auf der Erde Kulturen, die die westliche Zivilisation nicht verstehen und zum Beispiel einen Fernseher für Magie halten. Und genau so gibt es hier auf der Erde Kulturen, Wesen und Zivilisationen, die jetzt schon Seite an Seite mit euch existieren und deren Erfindungen auch eure hochangesehensten Wissenschaftler nicht verstehen würden – sie eventuell auch für Magie hielten – so wie andere Kulturen euren Fernseher nicht verstehen. Es würde einem Eingeborenen nichts nützen zu erfahren, daß der schwarze Kasten Fernseher heißt. Auch würden physikalische Erklärungen dieses Gerät seinem Verständnis nicht näherbringen. Ihr müßtet ihm erst einmal in vielen Stunden die Grundkenntnisse der Physik vermitteln, bevor ihr ihn in die Funktionsweise eines Fernsehers einweihen könntet. Diese zeitbegrenzte Verständnislosigkeit des Eingeborenen wäre dem Fernseher jedoch egal. Er funktioniert trotzdem während der ganzen Zeit. So ist es auch mit Erfindungen von manchen Kulturen, die hier auf der Erde leben. Da müßtet ihr die Grundlagen dieser Erfindungen erst verstehen lernen wollen, weil auch ihr die Funktionsweise dieser Erfindungen noch nicht verstehen würdet. Obwohl es auch dieser Erfindung egal wäre, ob ihr sie versteht. Sie würde trotzdem funktionieren, so wie euer Fernseher.

Doch vielen Wissenschaftlern kommt es gar nicht in den Sinn, daß es auch Wesen geben könnte, die so groß sind, daß sie in gleicher Weise auf die Menschen herabblicken wie diese auf Ameisen, und sei es „nur“, daß man zu diesem Wesen Gott sagen könnte. Und wie soll dieses Wesen der Ameise mit Namen „Mensch“ die Schöpfung begreiflich machen, wenn die Ameise „Mensch“ darauf besteht, eine Ameise zu bleiben, obwohl sie doch noch so viele Entwicklungsstufen vor sich hat bzw. haben könnte.

Diese sehr einengenden Gedanken und Haltungen, die ihr und eure Wissenschaftler habt, halten euch auf diesen niederen Ebenen fest. Denn für den Zugang zu höheren Ebenen braucht man eine andere Grundhaltung in der Sprache, Logik und Vorgehensweise, da dort oft ganz andere Gesetzmäßigkeiten herrschen. Die Sprache und die Logik, wie sie hier auf der Erde von den Menschen benutzt wird, ist oftmals nicht geeignet, gewisse Zustände und Gegebenheiten auf anderen Ebenen und in anderen Welten und Dimensionen adäquat auszudrücken. Erleuchtung zum Beispiel kann nicht beschrieben werden. Euer zur Zeit vorherrschendes, äußerlich angewandtes Mitteilungssystem, auch Sprache genannt, ist einfach zu begrenzt und daher nicht dafür zu gebrauchen.

Es ist zur Zeit sehr wichtig, eine andere Haltung zu entwickeln, das Knie zu beugen und sich zu sagen: Es könnte etwas an dem Gesagten oder an dem, was ich bisher gehört oder gelesen habe, dran sein. Ich könnte mich mit meinem bisherigen Weltbild geirrt haben, und ich könnte einfach mal ein paar neue Gedanken, Ideen und Impulse zulassen. Oder aber ihr macht nur den Anfang damit, indem ihr sagt: Solange es für etwas keinen Gegenbeweis gibt, halte ich es zumindest für möglich oder glaube zunächst einfach mal daran.

Was hättet ihr denn schon wirklich zu verlieren, wenn ihr diesen Standpunkt einmal einnehmen würdet und einer neuen Sache dadurch die reelle Chance gebt, sich selbst zu beweisen. Denn allein diese für euch doch verhältnismäßig kleine Veränderung eurer Sichtweise oder eures Standpunktes würde euch eine Fülle von ungeahnten Möglichkeiten der Bewußtseinsentwicklung zukommen lassen, großartige Entdeckungen erlauben und euch dem Garten Eden hier auf Erden ein großes Stück näherbringen! So sei es!

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Die Mauern des Denkens

Der Geist ist unendlich, und er birgt unendliche Möglichkeiten in sich. Ihr könnt alles manifestieren, was ihr wollt. Es ist alles möglich, was sich ein menschlicher Geist ausdenken kann. Für den Geist oder den Manifestator in euch macht es keinen Unterschied, ob er eine Wohnung, ein Haus, einen Partner, Regen, Gesundheit, einen schönen Körper oder ein unendliches Leben erschafft. Die verschiedenen Manifestationen folgen den gleichen Gesetzmäßigkeiten. Aber natürlich macht euer Glaubenssystem noch einige Unterschiede. Es gibt manche Dinge, die ihr euch leichter vorstellen und an die ihr leichter glauben könnt. Das hängt unter anderem davon ab, in welchem Land, Kulturkreis und mit welchem Erziehungsmodell ihr aufgewachsen seid und inwieweit ihr euch an andere Leben, Dimensionen usw. erinnern könnt.

Viele Menschen können sich leicht vorstellen, bewußt eine neue Wohnung zu manifestieren oder einen kleinen Schnupfen wegmanifestieren zu können. Dagegen ist es für die meisten Menschen eher schwierig zu glauben, daß es möglich sein soll, eine neue Lunge nachwachsen oder ein Krebsgeschwür willentlich verschwinden zu lassen. In Wahrheit gibt es da keinen Unterschied, ihr erschafft ihn erst, weil ihr an solche Unterschiede glaubt. Ihr legt fest, was eurer Meinung nach möglich oder machbar ist und was nicht. Es liegt also an euch, an euren Grenzen. Und je nachdem, ob ihr bereit seid, sie zu lockern und auszudehnen, erweitern sich damit automatisch eure Manifestationsfähigkeiten. Das ist mit ein Grund, warum manche Menschen so viel in ihrem Leben erschaffen und so viel angeblich Unmögliches möglich machen. Es ist dann sogar egal, wo und wie solche Menschen aufgewachsen sind. Es kommt darauf an, welche Schlüsse sie aus ihrem bisherigen Leben gezogen haben und mit welchem Willen und Glauben sie dann ihr Leben gestalten. Sie wenden bewußt oder unbewußt die Regeln der Manifestationskraft an und können sich oft mehr Dinge vorstellen als andere Menschen.

Ihr könnt alles erschaffen, was ihr erdenken könnt. Wenn ihr zum Beispiel glaubt, eine Kerze nur mit euren geistigen Kräften anzünden zu können, müßtet ihr dazu die Spielregeln von Zeit und Raum verstanden und den Gebrauch eurer Manifestationskraft gelernt haben. Dann wäre es doch logisch, daß man auch lernen kann, sie durch geistige Kraft auch wieder auszumachen. Wenn man einmal beides gelernt hat, müßte es doch theoretisch ebenso möglich sein, auch Regen „erschaffen“ zu können. In der Theorie klingt das doch alles ziemlich logisch und ist doch klar zu verstehen. Doch bei den meisten von euch setzt beim Lesen oder darüber Nachdenken irgendwo eine Sperre ein. Und das hat mit den angeblich vorhandenen verschiedenen Schwierigkeitsgraden der diversen Manifestationsmöglichkeiten zu tun, die aber nur in eurem Denken existieren.

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Ihr könnt euch also vielleicht vorstellen, eine Kerze anmachen zu können, aber nicht, daß ihr sie dann auch wieder durch reine Gedankenkraft ausmacht. Als Folge davon könnt ihr nach vielem Üben vielleicht endlich das eine, aber das andere nicht, und zwar nur deshalb, weil ihr Entsprechendes denkt. Wenn ihr euch beide Möglichkeiten vorstellen könnt, würde von vornherein auch beides funktionieren. Ihr könntet dann mit den diversen Vorbereitungsübungen von Anfang an beides tun – also eine Kerze an- und ausmachen. Wobei es wiederum vielen von euch schwerer fällt, sich vorzustellen, es regnen zu lassen als ein Kerze an- oder auszumachen.

Den meisten von euch erscheint es wie gesagt leichter, eine Kerze anzumachen, und dadurch ist es auch tatsächlich leichter. Das wiederum hat unter anderem mit eurer Vorstellung vom Tod zu tun. Ihr erschafft lieber etwas Neues, als etwas Liebgewonnenes „zu töten“. Wir können diesen Gedankengang nachvollziehen und verstehen. Und doch stimmt er einfach nicht, solch ein Glaube ist ein Irrglaube. Wenn man das eine kann, kann man das andere auch. Es geht auf Dauer nur darum, daß ihr euch eure allumfassende Macht nach und nach eingesteht und sie dann verantwortungs- und liebevoll und im Einklang mit dem Großen Ganzen einsetzt. Bis dahin sind viele Zwischenstufen mit ihren angeblichen, aber für euch dann realen Schwierigkeiten zu meistern.

Gemessen an euren inneren Schwierigkeitsabstufungen für die unterschiedlichen Manifestationen würde zwischen „Kerze an- und ausmachen“ und „Regen erschaffen“ zum Beispiel „Lungenkrebs heilen“ liegen. Viele von euch können sich eher vorstellen, daß man eine Kerze ausmachen und Lungenkrebs auflösen kann, halten aber Regen erschaffen dagegen für besonders schwierig oder gar unmöglich. Genauso wie sie es für unmöglich halten, einen Lungenflügel nachwachsen lassen zu können. Dabei verändert man auch schon bei der Beseitigung von Lungenkrebs, was sich viele ja leichter vorstellen können, bewußt Materie, in diesem Fall Körpergewebe. Das heißt, ihr erschafft neue, gesunde Zellen. Eigentlich wäre es dann genauso logisch, auch einen Lungenflügel nachwachsen lassen zu können.

Aber so ist das eben oft: Eine Sache haltet ihr für möglich oder traut sie euch zu, eine andere nicht. Diese Grenzen sind oftmals völlig unsinnig und/oder willkürlich. Bei den obengenannten Beispielen wird oft gedacht, daß das eine nur etwas mit dem Körper zu tun hat und das andere mit den sogenannten Naturgesetzen. Aber ihr macht solche Unterteilungen häufig nicht wirklich logisch, sondern eher nach eurem Gutdünken. Ihr vermischt die Ebenen. Denn nach solch einer Unterteilung würde das geistige Anzünden und Ausmachen einer Kerze und die Erschaffung von Regen zusammengehören. Beides hat mit Natur und Naturgesetzen zu tun. Allein nach dieser Unterteilung wäre es dann eben nicht logisch, daß man das eine kann und das andere nicht. Und auf der körperlichen Ebene macht ihr das genauso. Wenn man Lungenkrebs auflösen kann, ist es eigentlich unlogisch, daß man eine Lunge nicht nachwachsen lassen kann.

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Wir könnten ein ganzes Buch darüber durchgeben, was ihr glaubt, was angeblich nicht möglich ist und was ihr dagegen für möglich haltet. Und immer ist es so, daß die Logik, die ihr benutzt, um diese Unterscheidung zu treffen, keiner genauen Prüfung standhält. Überprüft dieses für euch. Ihr unterscheidet das, was ihr für möglich haltet, von dem, was ihr für unmöglich haltet, immer so, wie es gerade in euer jeweiliges Weltbild paßt. Diese Unterscheidungen gibt es nicht in der Schöpfung. Diese Grenzen und Mauern gibt es nur in euren Köpfen. Wobei sie dort zum Teil sehr groß und machtvoll sind. Manchmal sind dort Riesenmauern, so groß wie die Chinesische Mauer. Die physische Chinesische Mauer sieht man nicht mehr vom Mars aus. Die geistigen Mauern sieht man hingegen teilweise wirklich bis zum Mars. Sie sind riesig, gewunden und zum Teil unüberwindlich. Ihr müßt sie von innen her auflösen.

Ihr habt diese Grenzen und Mauern selbst in euren Köpfen erschaffen, und nur ihr könnt sie dort auch wieder nach und nach auflösen. Wandelt sie um, oder laßt sie einstürzen, indem ihr Neues nach einer Herzensprüfung vorbehaltlos und diszipliniert ausprobiert. Und seht und überprüft selbst, was dann geschieht.

Hier jetzt noch ein weiteres, eher erdgebundenes Beispiel: Für den einen ist es eine Kleinigkeit, sich ein neues Auto zu manifestieren. Derselbe Mensch glaubt aber gleichzeitig, daß er es nie schafft, einen passenden Partner kennenzulernen. Es gibt dagegen andere Personen, die lernen an einem Abend zehn Leute kennen und würden diese Fähigkeit liebend gerne eintauschen gegen ein neues Auto. Diese Person hat vielleicht keine Schwierigkeit, einen Partner kennenzulernen, aber dafür umso mehr Schwierigkeiten, Geld zu verdienen. Für diesen Menschen erscheint es als unüberwindliche Hürde, 5.000 DM erschaffen zu müssen, so wie es der anderen Person als eine unüberwindliche Hürde erscheint, einen passenden Partner finden zu können.

Die Hürden, die ihr euch aufbaut, sind nicht real vorhanden, sondern sie sind da, weil ihr entsprechende Glaubenssätze habt. Die Logik, die ihr bemüht, um solche Glaubenssätze zu untermauern, ist oftmals beliebig. Geld hat etwas mit Materie zu tun, und es ist für viele leichter vorstellbar, Materie zu erschaffen. Einen Partner zu bekommen, hat für viele dagegen mehr mit dem Zufall oder mit viel Glück zu tun. Andere Menschen benutzen eine andere Logik und glauben, daß es leichter ist, jemanden anzusprechen in der Hoffnung, daß aus einem Gespräch eine Bekanntschaft und dann eine Partnerschaft wird, als darauf zu warten, daß man eine lukrative Arbeitsstelle angeboten bekommt, denn sie halten genau dies für Zufall und von ihnen nicht beeinflußbar.

Noch einmal: Diese Grenzen mit den entsprechenden Logiken und Glaubenssätzen sind nur in euch, das ist sehr wichtig zu verstehen. An sich ist es vollkommen egal, ob man ein passendes Auto oder einen passenden Partner finden will. Die dem zugrundeliegenden Gesetze sind die gleichen. Ihr haltet die Grenzen für real, und daher sind sie es auch für euch persönlich.

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Es wird sich in Zukunft immer dramatischer für euch auswirken, wenn ihr auf diesen Grenzen, die meistens nur liebgewonnene Denkgewohnheiten sind, besteht und euch nicht bemüht, sie zu überprüfen und sie, wenn notwendig, auch zu überwinden. Denn sonst bleibt ihr in eurer Entwicklung da stehen oder stecken, wo ihr seid, und entwickelt euch nicht weiter, während vieles um euch herum sich ändert und vorwärtsstrebt. Und dies, obwohl es aus der Sicht eines Außenstehenden, und noch nicht einmal aus der Sicht eines Aufgestiegenen Meisters, fast unglaublich und manchmal schon bedauerlich wirkt, daß ihr über bestimmte Hürden und Grenzen nicht hinausgeht, die für jemand anderen eine Kleinigkeit oder kein wirkliches Hindernis wären.

Alles ist möglich, wenn ihr es eurem Geist erlaubt. Vertraut ihm. Wir wiederholen es immer wieder, damit ihr seht, wie unendlich wichtig es für euch ist, diese Botschaft zu verstehen und dann auch praktische Schritte zu unternehmen, um dieses Wissen anzuwenden. Viele Menschen vertrauen und lieben uns, weil sie erfahren haben, daß wir manchmal das Unmögliche möglich machen, und weil wir ungewöhnlich und überraschend sind.

Aber was ist in Wirklichkeit schon gewöhnlich und ungewöhnlich? Ihr allein legt durch euer Denken fest, was für euch möglich oder angeblich unmöglich ist. Zeit und Raum sind eine Illusion. Aber sie sind nur dann eine Illusion, wenn ihr wirklich glaubt, daß alles möglich ist. Erlaubt euch, ungewöhnlich, untypisch und „unnormal“ zu sein, denn dies würde jedem einzelnen von euch sehr schnell viele neue Möglichkeiten eröffnen. Wir bitten euch, geht über die Grenzen eures bisherigen Denkens hinaus. Probiert Neues aus. Verhaltet euch zum Beispiel einmal nicht so, wie ihr es gewöhnlich tut. Zieht einmal etwas Untypisches an, sagt einmal etwas, was ihr noch nie gesagt habt. Tut einmal etwas, was ihr noch nie getan habt. Seid einmal für eure Verhältnisse „unnormal“.

Wir sind auch nicht normal. Und das ist gut so. Denn sonst wäre es uns nicht möglich, zum Beispiel sogenannte Wunder zu erschaffen, was ihr natürlich auch erlernen könnt, wenn ihr es wollt. Somit erlaubt uns weiter, unnormal zu handeln und dadurch Wunder möglich zu machen, denn noch sind Wunder ja für euch nicht normal. Wenn sie für euch normal geworden sind, dann sind wir es auch. Und das wäre sehr gut für uns, für euch und eure Welt. Dann könnten wir zusammen mit euch verantwortliche Lichtarbeiter sein, was sehr viel Spaß, Freude und Erfüllung bringen könnte.“

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Kapitel 10 aus dem Buch als PDF-Datei zum Ausdrucken

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