Das Karma-Spiel ist beendet

Von Beate Bock

„Seid gegrüßt, meine Freunde. Seid ihr bereit, den Übergang in neue Sphären, in ein neues Sein zu vollziehen? Wenn ihr euch entsprechend ausrichtet und die wesentlichen Botschaften, die wir euch in diesem Buch übermitteln, beherzigt und praktisch umsetzt, werden sich für euch automatisch neue Türen, neue Möglichkeiten und daher auch neue Dimensionen öffnen. Überdenkt eure bisherige Sicht der Dinge, und wenn ihr euch dann entscheidet, euer Leben neu auszurichten, tut die neuen Schritte ohne Angst und ohne Zögern, sondern voller Mut und Zuversicht. Es gibt nichts zu befürchten! Ihr seid alle Gottes Kinder und Teil eines größeren Seins. Wenn ihr es wirklich wünscht, können die Zeiten des Leidens, des Haderns, des Nicht-Verstehens vorbei sein. Dafür ist es wichtig, das Augenmerk auf die Schönheiten des Lebens zu richten, auf die Fülle, die Wunder und auf die Geschenke Gottes. Auch du bist ein Geschenk Gottes.

Wir rufen euch auf, die Leidensschleifen endlich zu durchbrechen. Seit Äonen wart ihr in dem von euch selbst gewählten Dualitätsspiel eingebunden, in dem Spiel von Tod und Wiedergeburt, von Täter und Opfer, dem Spiel von Gut und Böse, von Arm und Reich, von Mann und Frau. Ihr wart gefangen in dem Spiel, das ihr Karma nennt. Ihr könnt dieses Spiel mit den dazugehörigen Regeln und Verhaftungen, die sich in eurem Denken, in euren inneren Überzeugungen und eurem praktischen Verhalten ausdrücken, nun hier auf der Erde beenden.

1975 fand ein großes Konzil statt, auf dem sich viele große Lichtwesen getroffen haben. Auf diesem Konzil ist entschieden worden, sehr viel Karma von der Erde und den Menschen zu nehmen. Eine Folge davon ist, daß viele Naturkatastrophen, Kriege und ähnliche negative Geschehnisse, die bei dem damaligen Stand der Entwicklung noch hätten stattfinden können und zum Teil auch stattgefunden hätten, wie dies auch in vielen Vorhersagen gesagt wurde, nun nicht mehr oder nicht mehr in jedem Fall geschehen müssen. Das heißt, die Wahrscheinlichkeit, daß jetzt noch solche Katastrophen stattfinden, ist zwar nicht vollständig aufgehoben, hat sich aber sehr stark verringert. Sie könnten und werden zum Teil auch noch geschehen, wenn ihr auch weiterhin durch eure ureigenste Wahl- und Manifestationskraft darauf besteht, aber sie müssen nicht mehr in jedem Fall geschehen.

Es wurde beschlossen, Karma von euch zu nehmen, um euch genügend Zeit zur Verfügung zu stellen, damit ihr von eurer Seite aus das Karma-Spiel beenden könnt, so daß ihr bis zum Jahrtausendwechsel eine Anlaufzeit habt, um euch auf die dann zur Verfügung gestellten neuen Energien, die zur Zeit auf euch einwirken, einzustellen. Das Spiel: In einem Leben mache ich etwas Negatives mit dir, im nächsten Leben machst du etwas Negatives mit mir, dann mache ich wieder etwas Negatives, dann wieder du usw., ergab eine Kette von Negativität ohne Ende. Diese Kette wurde wie gesagt 1975 von unserer Seite unterbrochen. Es besteht keine Notwendigkeit mehr, sie fortzusetzen und aus karmischen Gründen noch irgendwo für irgendwelchen Ausgleich zu sorgen oder sorgen zu wollen. Wenn ihr dies wünscht, könnte dieser Ausgleich jetzt sofort hergestellt bzw. der Karmaerlaß jetzt sofort von euch angenommen werden. Dazu ist nur erforderlich, daß ihr euch von Herzen auf die daraus folgenden Konsequenzen einlaßt. Die Konsequenzen wären, daß ihr euch gegenseitig verzeiht, euch gegenseitig eure „Schulden“ erlaßt, daß ihr vergebt, daß ihr Wunden heilen laßt usw.

Manche von euch empfinden das, ohne daß es euch in den meisten Fällen bewußt ist, als ungerecht. Denn diese Unterbrechung des Karma-Spiels beinhaltet, daß der, der in dem Spiel gerade der Schuldige, „der Böse“ ist, der also gerade Negatives anrichtet oder vor längerer Zeit angerichtet hat, aus seiner Schuld ganz plötzlich einfach entlassen werden kann oder schon längst entlassen wurde, ohne für diese Negativität zahlen zu müssen. Und wenn sein jeweiliger Spielpartner, in diesem Fall also „der Gute“ oder sein Gläubiger, großzügig und verstehend war, hat er das gespürt, akzeptiert und eventuell sogar gefördert. Manch andere Gläubiger jedoch, die nicht großzügig, verstehend, sondern nachtragend sind, bestehen immer noch darauf, daß der jeweilige Spielpartner, der sogenannte Böse, nicht aus dieser Schuld entlassen wird. Sie bestehen auf einem Ausgleich dafür, daß sie vielleicht sogar seit Jahrhunderten die Rolle des Opfers, des Gepeinigten für die sogenannten Bösen gespielt haben. Die Beweggründe für dieses Nicht-Vergeben oder Nicht-Entlassen aus der Schuld sind oftmals, daß die vormaligen Opfer nun endlich auch mal auf der anderen Seite zum Zuge kommen wollen und sich also damit eine Rechtfertigung geben, sich auch schlecht benehmen zu können. Oder daß sie sich „endlich“ für die erduldeten Schandtaten revanchieren möchten oder wollen, daß sich die andere Seite dann wenigstens noch ein wenig länger schuldig fühlen oder sich noch ein wenig länger bei ihnen entschuldigen muß. Das ist auf einer gewissen Ebene verständlich, aber irgendwann, an irgendeiner Stelle muß das Spiel ja einmal beendet werden – und zwar in beiderseitigem Einklang und Verstehen.

Ein anderes damit zusammenhängendes Problem ist, daß viele von euch noch nicht bereit sind, sich selbst zu verzeihen. Es ist dann weniger das Problem, daß ihr nicht bereit seid, dem anderen das Negative zu verzeihen, das er getan hat. Ihr seid noch nicht bereit, euch zu verzeihen, was ihr getan habt, und das ist in der Tat ein großes Problem. Denn wenn jemand dir verzeiht und es dir auch sagt, du aber dies aus mangelndem Selbstwertgefühl nicht annimmst, nützt dir sein Verzeihen nichts, und du erschaffst dann meistens wieder eine neue Spirale von Negativität. Und der Körper bleibt in der Sucht gefangen.

Noch einmal: Das Karma-Spiel ist beendet. Ihr könnt jetzt vollständig im Hier und Jetzt ankommen. Ihr könnt mit den Personen, mit denen ihr zu tun habt, sofort den alten Zwist beenden und jederzeit neu anfangen. Ihr braucht nicht mehr nach hinten zu schauen. Denkt über das Wort „Zeitenwende“ nach. Die Zeit wendet sich und kehrt sich um. Was heute oben steht, kann morgen schon unten sein. Was sich heute am Rande eures Lebens befindet, kann morgen schon im Mittelpunkt stehen. Und so ist es mit den Einflüssen aus der Vergangenheit. Die Vergangenheit wird immer weniger wichtig für euch werden. Es gibt keinen Grund, etwas, was in der Vergangenheit war, zu verurteilen. Es ist vielmehr wichtig für euch, daß ihr euch aktiv und bewußt nach und nach von der Vergangenheit löst und euch auf die Gegenwart und die Zukunft ausrichtet.

Das neue Zeitalter läßt sich nicht mehr aufhalten, es kommt sowieso. Somit ist es für eure Weiterentwicklung und euer weiteres Wohlergehen wichtig, euch diesen Energien langsam anzupassen. Es ist ein Privileg und eine Ehre, zu dieser Zeit auf der Erde inkarniert zu sein. Die Erde entscheidet sich auf dieser Dimensionsebene nur ein einziges Mal für ihre Weiterentwicklung und für ihren Aufstieg. Das bedeutet, ihr habt auf dieser Dimensionsebene in eurem Inkarnationszyklus auf der Erde zum ersten und einzigen Mal die Möglichkeit und Chance, euch auf diese Weise weiterzuentwickeln, die Erleuchtung zu erlangen und so mit dem Großen Ganzen zu verschmelzen.

In früheren Zeitaltern mußtet ihr ganz andere Wege gehen, um höhere Energie- bzw. Bewußtseinsformen zu erzeugen bzw. Kontakt mit ihnen aufzunehmen. Dazu war es oft erforderlich, in Klöster zu gehen, sich in der Nähe von weiterentwickelten Lehrern oder Meistern aufzuhalten und von ihnen zu lernen. Da das Energieniveau auf der Erde noch nicht so weit entwickelt war, war es früher zum Beispiel erforderlich, die Energie, die ihr Kundalini-Energie nennt, streng zu kontrollieren und auszurichten, wenn ihr euch für den Weg einer hochspirituellen Weiterentwicklung entschlossen hattet. Das hatte dann zur Folge, daß sämtliche anderweitigen Nutzungen eurer Körper, zum Beispiel für sexuelle Aktivitäten oder andere fleischliche Genüsse, reglementiert, ausgeschlossen oder zum Teil sogar vollkommen verboten waren. Es hätte sonst eure Energiebahnen, die damals noch nicht so ausgereift bzw. weit entwickelt waren, einfach überlastet. Es hätte damals, im wahrsten Sinne des Wortes, sehr heftige Kurzschlüsse in euren Energiebahnen geben können. Und das hätte unter Umständen sehr schwere körperliche oder andere Schäden zur Folge gehabt, bis hin zum körperlichen Tode.

Ebenso gab es damals oft sehr strenge Vorschriften nicht nur was die Sexualität betraf, sondern auch für die Ernährung, für den Tagesablauf, für Rituale und darüber, was ihr lesen, sprechen, denken durftet usw. Solche Vorschriften, die im Grunde einzig dazu da waren, euer Energieniveau auf einer damals noch nicht sehr weit entwickelten Erde deutlich anzuheben, sind heute weitgehend nicht mehr nötig. Eure spirituelle Weiterentwicklung ist inzwischen keine Frage der vorhandenen oder nicht vorhandenen Energien mehr. Es ist inzwischen vielmehr die Frage, ob ihr euch den teilweise sowieso schon längst vorhandenen bzw. den in eurem Umfeld immer mehr ansteigenden und verändernden Energien anpassen wollt oder nicht. Und ihr könnt heutzutage auf dem Weg der spirituellen Weiterentwicklung verheiratet sein, Kinder haben, einen Beruf ausüben, Freunde haben, ins Kino gehen, Geld verdienen, materiellen Reichtum erschaffen, Fleisch essen, Zucker essen usw., usw. All diese Dinge sind grundsätzlich kein Hemmnis mehr, um die Erleuchtung erlangen zu können.

Es ist vielmehr sogar so, daß ihr manchmal nur dann die vollständige Erleuchtung/Auferstehung erlangen könnt, wenn ihr gelernt habt, mit diesen Dingen verantwortungsvoll umzugehen. Vielleicht führt dich dein ureigenster Weg zur Erleuchtung gar über Cocktailpartys, eine Villa und ein großes Auto mit Chauffeur, bzw. indem du die Verurteilung dieser Dinge ablegst und akzeptierst, daß viele Wege zu Gott führen und auch ein solches Leben gut, wertvoll und hochspirituell sein kann. Vielleicht warst du schon 1.000 mal als Yogi, Mönch, Hohepriester oder ähnliches inkarniert, und dir fehlt nur noch die Erfahrung, Millionär zu sein, um deinen Inkarnationszyklus zu vervollständigen.

Die Energien, die jetzt vorhanden sind, ermöglichen es euch, mit eurem Geist die vollständige Macht über die Materie zu übernehmen. Somit ist es logisch, daß eigentlich alle sogenannten „spirituellen“ Vorschriften, die rein materielle Äußerlichkeiten betreffen, ebenfalls relativiert werden. Für viele von euch wird es wichtig werden, ob ihr bereit seid, Erfahrungen, die ihr in spirituell ausgerichteten Leben, wie etwa in Klöstern, gemacht habt, zu relativieren und zu glauben, daß ihr die vollständige Erleuchtung auch erlangen könnt, wenn ihr Fleisch eßt, Zigaretten raucht, Alkohol trinkt, sexuell aktiv seid, euch Kinofilme anschaut oder ins Theater geht. Denn all dies sind letztlich Äußerlichkeiten. Es wird in Zukunft immer wichtiger werden, Bewertungen, die ihr gegenüber der Materie habt, loszulassen. Letztendlich werden alle Bewertungen, Vorurteile, Verurteilungen und Dogmen relativiert, entkräftet und aufgelöst werden dürfen.

Hab keine Angst vor Veränderungen, vor der Zeitenwende, vor dem Neuanfang. Es ist Zeit, aufzubrechen und neue Plätze, Ebenen, Menschen, Dinge, Tiere und Pflanzen kennenzulernen. Sie freuen sich darauf, deine Bekanntschaft zu machen, und es wartet sehr viel Liebe auf dich. Freudvolle, hingebungsvolle und alles verzeihende Liebe, die jede Faser deines Körpers durchfluten, heilen und erneuern kann. Bist du nun bereit, diese Liebe anzunehmen und dein Herz für diese neuen Erfahrungen zu öffnen? Dein Herz, das mit dem gesamten Universum verbunden ist, will nur Gutes für dich, vertraue darauf.

Das Universum ist liebevoll, großartig und zärtlich. Das Universum kann sogar erotisch für euch sein. Es ist sehr intim, wie ein Geliebter oder eine Geliebte. Es kennt euch genau, so wie auch du das Universum eigentlich genau kennst. Es kann dadurch Gefühle und Wahrnehmungen in dir wecken, die du eventuell hier auf Erden in der Form noch nicht erlebt oder wahrgenommen hast. Erlaube dir diese Gefühle, laß´ deine Zellen davon durchfluten, denn sie beinhalten pure Lebenslust und Lebenskraft. Du bist geliebt. Erlaube, daß dieses Wissen, daß diese Erkenntnis deine Seele berührt. Erlaube nun das Beste für dich, denn du hast es verdient. Alles ist möglich, wenn du es wirklich willst.“

Aus dem einleitenden Kapitel des Buches von Beate Bock „Aufbruch in das Neue Jahrtausend. Das Handbuch für die Zeitenwende“. (Erweiterte Textfassung des Artikels, der als pdf-Datei vorliegt.)

Weitere Informationen

Hier herunterladen: Original-Zeitschriftenartikel „Das Karma-Spiel ist beendet“ im PDF-Format, erschienen in der „SEIN„, Berlin, Ausgabe März 2000. Wenn Sie mehr über diese esoterische Zeitschrift erfahren möchten, klicken Sie hier: www.sein.de.

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